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Zusammenfassung -
Publikationen
Industrieland-Szenarien: Die
landwirtschaftliche Nahrungsmittelproduktion ist im Umfeld von Ballungsräumen
wirtschaftlich. Infolge Intensivierung, Spezialisierung und guter Vermarktung
sind die Produkte auch am Weltmarkt konkurrenzfähig. Für die Naherholung gibt
es wenig Infrastruktur. Die intensiv genutzte Landschaft ist für die Erholung
wenig attraktiv. Die Landwirtschaft ist durch andere Nutzungen (Wohnen, Gewerbe,
Freizeit) gefährdet.
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Variante: |
Politisches Leitbild: |
Prognose: | | Agroindustrie | Die
naturräumliche Eignung und die Nähe zum Absatzmarkt sollen für eine konkurrenzfähige
Landwirtschaft genützt werden. Es soll für den Weltmarkt und für die Nahversorgung
mit Frischprodukten produziert werden. Die Umwidmung der landwirtschaftlichen
Flächen wird gesetzlich verhindert. | Die Landschaft
wird nach den Bedürfnissen der Hochleistungslandwirtschaft gestaltet. Die Betriebe
spezialisieren sich auf Produkte, die gut mechanisierbar und/oder leicht verderblich
sind. Die landwirtschaftlichen Flächen bleiben im derzeitigen Ausmass erhalten
und werden für eine rationelle Bewirtschaftung kommassiert. An den Durchzugsstrassen
wird Direktvermarktung betrieben. |
Beispiel:
Großstall in Aichach, Bayern (2002) 
| Variante: | Politisches Leitbild: |
Prognose: |
| Freizeitindustrie |
Freizeitangebote
sollen die nahe Agglomeration als Wohnstandort aufwerten. Die Landwirtschaft wird
nicht geschützt, grossflächige Bebauung jedoch verhindert. | Die
Landwirtschaft hält sich nur auf Flächen, die von den Grundeigentümern nicht verkauft
werden. Wo Flächenkonfiguration und Zufahrtsmöglichkeiten ungünstig werden, wird
sie aufgegeben oder zur Hobbylandwirtschaft. |
Beispiel:
Reitstall in Feldbach, Österreich (2002)


| Variante: | Politisches
Leitbild: | Prognose: | | Gewerbe | Der
Arbeitsmarkt soll bedient werden. Die Industrie und das Gewerbe suchen Standorte
im Umfeld von Ballungsräumen. Die Landwirtschaftsflächen werden nicht geschützt,
die Bebauung wird nicht verhindert. | Die Landwirtschaft
hält sich nur auf Flächen, die von den Grundeigentümern nicht verkauft werden.
Wo Flächenkonfiguration und Zufahrtsmöglichkeiten ungünstig werden, wird sie aufgegeben.
Es entstehen Brachen, die auf Verwertung warten. Die Landschaft entwickelt sich
mit Bebauung entlang der Verkehrsachsen zur "Zwischenstadt". |
Beispiel:
Geflügelhof in Feldbach, Österreich (2002)


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